Jenisch-Haus Hamburg
Ein Objekt des Altonaer Museums


Projektleitung: Bezirksamt Hamburg-Altona, Abteilung Hochbau.
Beleuchtung: LADIGES

 
Der Respekt vor dem Bauwerk verlangte eine sorgfältige Planung der Außenbeleuchtung, die exponierte Lage erforderte besondere Massnahmen und Schutz vor Zerstörung. Das Ergebnis ist eine gleichmässige, dem Baustil angepaßte, zurückhaltende Fassadenausleuchtung durch wasserdichte, überrollbare Bega- Bodeneinbauleuchten .
 
Erbaut und eingerichtet wurde das Landhaus 1828 bis 1834 für den Hamburger Senator Martin Johann Jenisch, teilweise nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel. Es liegt inmitten des von dem Hamburger Großkaufmann Caspar Voght seit 1785 geschaffenen weitläufigen Jenisch-Parks in Klein-Flottbek, dem ersten großen englischen Landschaftsgarten im Westen Hamburgs. Vom Haus geht der Blick über den weiten Park bis auf die Elbe bei Teufelsbrück. Das Erdgeschoß ist eingerichtet im Stil der Erbauungszeit, darunter Möbel, Gemälde, Skulpturen aus dem Besitz der Familie Jenisch. In den beiden Obergeschossen ist eine Folge von zwölf Räumen mit Mobiliar und Einrichtungen aus Norddeutschland von der Spätrenaissance bis zum Jugendstil zu besichtigen.